Fertigungshalle mit Materiallager, Arbeitsplätzen und markierten Fahrwegen

Lutz Gerwins · PlettenbergBeratung Produktion

KI in der Produktion: erst die Halle verstehen, dann die Technik wählen.

Industrie
über 40 Jahre
Betriebsleitung
rund 15 Jahre
Ausbildung
1987Betriebsschlosser
Zertifikat
KI-Manager(HC)

Ich bin Lutz Gerwins und komme aus der Fertigung, nicht aus der IT. Ich helfe mittelständischen Produktionsbetrieben in Südwestfalen herauszufinden, wo KI, Automatisierung oder Digitalisierung wirklich etwas bringen. Und wo eine einfachere Lösung besser ist.

Brauchen Sie dafür überhaupt KI?

Auch „nicht machen“ ist ein Ergebnis.

Es spart Ihnen Geld und ein Projekt, das nach dem Pilotversuch in der Schublade landet.

Über KI reden gerade alle. In vielen Betrieben gibt es erste Ideen, ein paar Versuche mit ChatGPT und die Frage der Geschäftsführung, ob man da nicht etwas tun müsste. Was oft fehlt, ist eine nüchterne Antwort darauf, wo sich der Aufwand lohnt.

Ich fange bei dem Problem an, das Sie im Betrieb haben. Ein Stillstand, der sich wiederholt. Ausschuss, dessen Ursache keiner sicher kennt. Wissen, das mit dem nächsten Renteneintritt aus dem Haus geht. Erst wenn das Problem klar ist, entscheiden wir, was es löst.

Das kann KI sein. Oft ist es etwas anderes:

  • eine bessere Organisation oder ein Standard, an den sich alle halten
  • eine regelbasierte Automatisierung ohne jede KI
  • ein ERP-System, das endlich so genutzt wird, wie es gedacht ist
  • klassische Software oder eine einfache Digitalisierung
  • eine Kombination daraus

Wann sich ein Blick von außen lohnt

Die meisten Anfragen beginnen mit einem Satz wie diesen:

  • Bei uns läuft noch viel über Excel, Papier und Zuruf.
  • Wir haben drei KI-Ideen und wissen nicht, welche sich rechnet.

Typische Anlässe

  • Maschinenstillstände und Störungen, die immer wiederkommen
  • Qualitätsprobleme und hoher Ausschuss
  • Daten, die von Hand erfasst und mehrfach abgetippt werden
  • langes Suchen nach Zeichnungen, Prüfplänen oder Auftragsinfos
  • Erfahrungswissen einzelner Mitarbeiter, das nirgends aufgeschrieben ist
  • viel Abstimmung zwischen Arbeitsvorbereitung, Fertigung und Büro
  • KI-Ideen ohne klare Reihenfolge

Drei Angebote für Produktionsbetriebe

Alle drei sind klar abgegrenzt und für Betriebe ohne eigene KI- oder Digitalisierungsabteilung gedacht. KI-Vorwissen brauchen Sie nicht.

KI-Praxischeck Produktion

Wo lohnt sich KI oder Automatisierung bei uns wirklich?

Wir nehmen uns bis zu fünf konkrete Anwendungsfälle aus Ihrem Betrieb vor. Für jeden prüfe ich den heutigen Ablauf, den möglichen Nutzen, die vorhandenen Daten, den Aufwand und die Frage, ob KI überhaupt nötig ist. Das ist eine KI-Potenzialanalyse, die beim Prozess beginnt und erst danach nach Werkzeugen fragt.

Sie erhalten
eine kompakte Ergebnisübersicht, in der jeder Fall eine klare Einordnung bekommt:
  • kurzfristig sinnvoll
  • interessant, aber genauer prüfen
  • zurückstellen
  • nicht sinnvoll
Dazu die Voraussetzungen, die Risiken und den sinnvollsten nächsten Schritt.
Rahmen
Vorgespräch (30 bis 60 Minuten), Praxischeck vor Ort oder teilweise per Video (drei bis vier Stunden), Auswertung, Ergebnisgespräch (30 bis 60 Minuten).
Praxischeck anfragen
MusterprotokollKI-Praxischeck Produktion
Geprüft vonLutz Gerwins
Fällebis zu fünf
Beispiel zur Veranschaulichung, keine Kundendaten.
AnwendungsfallHeuteEinfachere Lösung?Einordnung
Suche nach Prüfpläneneine Stunde am TagAblage im ERPkurzfristig sinnvoll
Oberflächenfehler per BilderkennungSichtprüfung von Handnoch offengenauer prüfen
Stillstände vorhersagenkeine Maschinendaten erfassterst Daten erfassenzurückstellen
KI-Planung bei falschen StammdatenBestände stimmen nichtStammdaten bereinigennicht sinnvoll

Produktions- und Digitalisierungscheck

Wo verlieren wir in unseren Abläufen Zeit, Geld oder Leistung?

Hier schaue ich mir einen Bereich Ihrer Fertigung als Ganzes an: Materialfluss, Maschinen und Stillstände, Informationsfluss und ERP-Nutzung, Instandhaltung, Arbeitsorganisation, manuelle Tätigkeiten und Schnittstellen. Ich gehe durch die Halle und spreche mit Führungskräften und Mitarbeitern. Das Ziel ist eine Produktionsoptimierung mit Augenmaß: vorhandene Möglichkeiten ausschöpfen, bevor neue Technik gekauft wird.

Sie erhalten
eine kompakte Dokumentation mit erkannten Schwachstellen, möglichen Ursachen, schnell umsetzbaren Verbesserungen, priorisierten Maßnahmen und den Ansätzen, bei denen Digitalisierung, Automatisierung oder KI helfen könnten.
Rahmen
Vorgespräch und etwa ein Arbeitstag vor Ort, danach die Ergebnisse.
Produktionscheck anfragen

KI-Praxisworkshop für Ihr Team

Wie nutzen unsere Leute KI sinnvoll und sicher?

Ein Workshop für Geschäftsführung, Führungskräfte, Meister, Verwaltung und alle, die mit KI arbeiten werden. Es geht um das, was KI heute wirklich kann, um ihre Grenzen und Fehler, um den Umgang mit sensiblen Daten und darum, Ergebnisse kritisch zu prüfen. Die Beispiele kommen aus Produktion und Verwaltung.

Seit Februar 2025 verlangt der EU AI Act von Unternehmen, die KI einsetzen, dass ihre Mitarbeiter über ausreichende KI-Kompetenz verfügen (Artikel 4). Der Workshop ist ein praktischer Baustein dafür. Eine Rechtsberatung ersetzt er nicht.

Sie erhalten
Mitarbeiter, die nach dem Workshop drei Fragen beantworten können: Wo hilft mir KI konkret? Welche Daten darf ich nicht ungeprüft eingeben? Wann muss ich ein Ergebnis hinterfragen? Dazu erste Ideen für Anwendungsfälle und eine Grundlage für interne Regeln.
Rahmen
drei bis vier Stunden, am besten mit 6 bis 15 Teilnehmern, bei Ihnen im Haus.
Workshop anfragen

Preise nenne ich Ihnen im Gespräch. Das Erstgespräch ist kostenlos.

So läuft der KI-Praxischeck ab

  1. Vorgespräch

    Wir klären, um welches Problem es geht, wer dabei sein sollte und welche Unterlagen es schon gibt.

    Etwa 30 bis 60 Minuten
  2. Praxischeck

    Ich schaue mir die Abläufe an, spreche mit den Mitarbeitern, die damit arbeiten, und wir sammeln und bewerten die Anwendungsfälle.

    Etwa drei bis vier Stunden, vor Ort oder teilweise per Video
  3. Auswertung

    Ich fasse die Ergebnisse übersichtlich zusammen.

  4. Ergebnisgespräch

    Wir gehen die Prioritäten durch, auch die Ideen, von denen ich abrate, und legen den nächsten Schritt fest.

    Etwa 30 bis 60 Minuten

Was Sie dafür brauchen

Einen Ansprechpartner, Zugang zu den Mitarbeitern, die den Ablauf kennen, und eine ehrliche Beschreibung, wie es heute läuft. Daten helfen, wenn es sie gibt. Wenn nicht, ist auch das ein Ergebnis.

Was nicht dazugehört

Softwareentwicklung, Systemintegration, eine vollständige ROI-Berechnung, Rechtsberatung oder eine AI-Act-Prüfung. Wenn so etwas nötig wird, sage ich es Ihnen und wir planen es getrennt.

Über mich: 40 Jahre Produktion

Ich habe über 40 Jahre in der Industrie gearbeitet, mit einer Ausbildung zum Betriebsschlosser (Abschluss 1987), in der Fertigung, in der Instandhaltung und rund 15 Jahre in Führungsverantwortung. Zuletzt war ich von 2011 bis 2026 Fertigungsleiter und für die Betriebsleitung bei der Graf GmbH in Werdohl verantwortlich, einem metallverarbeitenden Betrieb mit Präzisionsteilen, Schweißbaugruppen und Ziehteilen für industrielle Kunden. Dort habe ich Produktion, Maschinen und Personal geplant, Arbeits-, Prüf- und Wartungspläne erstellt und für Qualitätsnormen bis zu den Anforderungen der Automobilindustrie gesorgt.

Drei Dinge aus dieser Zeit zeigen, wie ich arbeite:

  • Ich habe einen CNC-gesteuerten WIG-Schweißautomaten für Rohr-Blech-Verbindungen in Edelstahl selbst konzipiert und konstruiert. Die Durchlaufzeit sank um etwa 25 Prozent, die Anlage hatte sich in weniger als einem Jahr bezahlt gemacht. Das war keine KI. Es war die richtige Lösung für das Problem.
  • Ich habe das ERP-System AvERP mit einem externen Systempartner eingeführt, die Kollegen geschult und das System danach selbst betreut.
  • Wir haben die Kapitalbindung im Materiallager um bis zu 30 Prozent gesenkt.

2026 habe ich den Zertifikatslehrgang KI-Manager (HC) bei Hilker Consulting abgeschlossen, mit 320 Unterrichtseinheiten, einer Projektarbeit zu KI-Strategie und Pilotprojekt und einer Abschlussprüfung. Seitdem baue ich eigene KI-Werkzeuge, zum Beispiel einen KI-Projektlotsen, der betriebliche Probleme strukturiert aufnimmt und Anwendungsfälle nach Nutzen, Aufwand, Datenlage und Umsetzbarkeit bewertet.

„Ich komme nicht aus der IT und versuche, Produktion zu verstehen. Ich komme aus der Produktion und wende KI auf reale betriebliche Probleme an.“

Lutz Gerwins

Vor Ort in Südwestfalen

Ich sitze in Plettenberg und bin für Betriebe im Märkischen Kreis, im Kreis Olpe, im Siegerland, im Hochsauerland und im übrigen Südwestfalen schnell vor Ort. Ein Praxischeck lebt davon, dass jemand mit durch die Halle geht. Einzelne Teile lassen sich per Video erledigen, wenn das für Sie einfacher ist.

  • Märkischer Kreis
  • Kreis Olpe
  • Siegerland
  • Hochsauerland
  • übriges Südwestfalen

Häufige Fragen

Was kostet ein KI-Berater?

Das hängt stark vom Umfang ab. Meine drei Angebote sind bewusst klein und klar abgegrenzt, damit Sie mit überschaubarem Aufwand eine Entscheidungsgrundlage bekommen, bevor größere Investitionen anstehen. Den Preis nenne ich Ihnen im Gespräch. Das Erstgespräch ist kostenlos.

Brauchen wir überhaupt KI?

Vielleicht nicht. Viele Probleme in der Produktion lassen sich mit Organisation, Standards, regelbasierter Automatisierung oder einem besser genutzten ERP lösen. Ich prüfe zuerst das Problem und empfehle dann die einfachste Lösung, die es zuverlässig löst. Wenn das KI ist, sage ich Ihnen, wie Sie klein anfangen.

Wo wird KI in der Produktion sinnvoll eingesetzt?

Häufige Felder sind die Qualitätsprüfung mit Bilderkennung, die vorausschauende Instandhaltung auf Basis von Maschinendaten, das Sichern und Wiederfinden von Erfahrungswissen sowie die Arbeit mit Dokumenten wie Prüfberichten, Anfragen und Auftragsunterlagen. Ob sich das bei Ihnen lohnt, hängt von Ihren Daten, Ihren Stückzahlen und Ihren Abläufen ab. Mehr dazu im Ratgeber „KI in der Produktion“.

Welche Daten brauchen wir dafür?

Für den Praxischeck brauchen Sie keine vorbereiteten Daten. Ich schaue mir an, was es gibt: ERP-Daten, Maschinendaten, Prüfprotokolle, Listen und Erfahrung. Oft zeigt sich gerade dabei, wo die eigentliche Lücke liegt.

Ist eine KI-Schulung nach dem EU AI Act Pflicht?

Seit dem 2. Februar 2025 müssen Unternehmen, die KI-Systeme einsetzen, nach Artikel 4 des EU AI Act dafür sorgen, dass ihre Mitarbeiter über ausreichende KI-Kompetenz verfügen. Wie Sie das umsetzen, ist nicht im Detail vorgeschrieben. Mein KI-Praxisworkshop ist ein praktischer Baustein dafür. Eine Rechtsberatung ist er nicht.

Wer kommt zu uns in den Betrieb?

Ich selbst. Ich arbeite allein, es gibt kein Team aus Junior-Beratern. Wer mit Ihnen spricht, geht auch mit durch die Halle und schreibt die Ergebnisse.

Was passiert nach dem Praxischeck?

Sie entscheiden. Das Ergebnis gehört Ihnen und Sie können es selbst oder mit einem anderen Partner umsetzen. Wenn Sie möchten, begleite ich einen ersten Pilotversuch, eine Prozessverbesserung oder einen Workshop.

Unterschied zu kostenlosen Angeboten wie Mittelstand-Digital?

Die öffentlichen Zentren bieten gute Orientierung, Vorträge und Veranstaltungen, oft für mehrere Unternehmen zugleich. Der Praxischeck findet in Ihrem Betrieb statt, an Ihren Abläufen, mit Ihren Leuten und einer Bewertung Ihrer eigenen Anwendungsfälle. Beides schließt sich nicht aus.

Gespräch anfragen

Beschreiben Sie kurz, worum es in Ihrem Betrieb geht. Ein Satz reicht. Das Erstgespräch ist kostenlos, ich melde mich kurzfristig bei Ihnen.

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zum Beispiel Geschäftsführung, Betriebsleitung, Instandhaltung

Bitte prüfen Sie die E-Mail-Adresse, zum Beispiel name@firma.de.

falls Sie lieber angerufen werden

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Ein paar Sätze genügen, zum Beispiel welches Problem Sie lösen möchten.

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